Brustkrebs-Therapie: Heilung bei Erkrankung Brustkrebs
Im ersten Moment ist für jede betroffene die Diagnose Brustkrebs sehr niederschmetternd. Heutzutage steht den Patientinnen jedoch eine Vielzahl von Brustkrebstherapien zur Verfügung.
Die Brustkrebs-Therapie besteht aus drei Säulen: Operation, Bestrahlung und medikamentöse Behandlung.Im Rahmen der medikamentösen Therapie werden meist eine Chemotherapie, Hormontherapie und gegebenenfalls eine Antikörpertherapie durchgeführt.
Der erste Schritt in der Therapie gegen den Brustkrebs sollte grundsätzlich die Operation sein und der operierende Arzt wird versuchen, Brust erhaltend zu operieren. Im Anschluss daran erfolgt meist eine Strahlentherapie, welche manchmal mit weiteren Medikamenten, wie einer Chemotherapie, unterstützt werden muss. Ziel der sich anschließenden Strahlentherapie ist es, eventuell vorhandene, mikroskopisch kleine Tumorreste zu beseitigen.
Muss die Patientin mit einer Chemotherapie behandelt werden, wird der Beginn der Strahlentherapie unter Umständen dadurch verzögert. In einem fortgeschrittenen Stadium des Tumors wird die Chemo- oder Strahlentherapie vor der Operation eingesetzt, um den Tumor zu verkleinern. So ist es oft wahrscheinlicher, dass die Brust erhalten werden kann. Sollten die Brüste jedoch abgenommen werden müssen, stehen heute Rekonstruktionsmöglichkeiten zur Verfügung. Wird nach einer Operation auf die Nachbehandlung jedoch verzichtet, muss in 50 Prozent aller Fälle mit einem Rückfall gerechnet werden. Deshalb ist es immer ratsam, eine vollständige Brustkrebstherapie durchzuführen. Nach einer erfolgreich durchgeführten Therapie bestehen nur noch ein fünf- bis zehnprozentiges Rückfallrisiko. In manchen Fallen ist das Karzinom leider hormonabhängig, dies kann eine pathologische Untersuchung der Gewebeentnahme bestätigen. Ein solches Karzinom kann sich durch eine Hormontherapie zurückbilden. Diese Therapieform kann auch infrage kommen, wenn andere Therapien nicht mehr wirkungsvoll sind und sich eventuell Tochtergeschwüre in anderen Körperregionen gebildet haben. Eine Hormontherapie kann in diesem Fall die Beschwerden lindern und lebensverlängernd wirken. Eine vollständige Genesung ist leider nicht möglich. Diese Therapieform kann auch als Dauertherapie über einen Zeitraum von fünf Jahren durchgeführt werden.